Spezialgebiet
Werkstattumzug in Berlin
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Werkstattmaschinen sind schwer, empfindlich und meist am Boden verankert. Zwischen Drehbank, Kompressor, Hebebühne und einem Materiallager, das über Jahre gewachsen ist, braucht ein Werkstattumzug Hubtechnik und Leute, die damit umgehen. Genau dafür sind wir eingerichtet.
- Maschinen gelöst, gesichert und auf Palette gefahren
- Hebebühne demontiert, am neuen Ort wieder gestellt
- Materiallager sortiert, nicht in Kisten geschüttet
- Hubwagen, Rollfahrwerke und Kran nach Bedarf
Erst wiegen, dann heben
Vor dem ersten Handgriff steht die Frage, was das Stück wiegt und wie es zum Wagen kommt. Eine Drehbank mit anderthalb Tonnen fährt nicht über eine Rampe, die für Möbel gedacht ist, und der Hallenboden am neuen Ort muss die Punktlast tragen. Wir gehen das bei der Besichtigung durch und entscheiden dann, ob Hubwagen, Rollfahrwerke oder ein Kran nötig sind.
Verankerte Maschinen werden gelöst, nicht gerissen. Die Ausrichtung am neuen Ort ist Sache Ihres Technikers, wir stellen die Maschine an die vorgesehene Stelle und richten grob aus.
Hebebühne und Druckluft
Eine Zwei-Säulen-Hebebühne lässt sich demontieren und wieder aufstellen, sofern der neue Boden die Dübellast trägt und die Deckenhöhe stimmt. Das ist eine Prüfung, die vor dem Umzugstag stattfinden muss, nicht danach. Die Abnahme der wieder aufgestellten Bühne läuft über den Prüfdienst, nicht über uns.
Beim Kompressor und den Druckluftleitungen gilt: drucklos machen, Kondensat ablassen, dann trennen. Die Leitungen selbst bleiben meist zurück, weil neu verlegen günstiger ist als demontieren und anpassen.
Das Materiallager
Der unterschätzte Teil jedes Werkstattumzugs ist das Kleinteillager. Schrauben, Lager, Dichtungen und Ersatzteile in Sortimentskästen sind schnell in einen Karton gekippt und danach wochenlang unbrauchbar. Wir fahren Sortimentskästen und Schubladenschränke deshalb möglichst gefüllt und gesichert, statt sie auszuräumen.
Betriebsstoffe gehören nicht in den Umzugswagen
In jeder Werkstatt stehen Altöl, Bremsflüssigkeit, Kühlmittel, Reiniger und Lacke. Diese Stoffe transportieren wir nicht mit dem übrigen Inventar, weil sie unter die Gefahrgutvorschriften fallen und weil ein ausgelaufener Kanister den gesamten Wagen unbrauchbar macht.
Was noch gebraucht wird, sollte vom Fachbetrieb umgesetzt werden. Was weg kann, holt ein zugelassener Entsorger vor dem Umzugstermin ab. Wir organisieren die Abholung auf Wunsch, transportieren die Stoffe aber nicht selbst.
Der neue Standort muss passen
Bei Werkstätten scheitert es selten am Transport und häufig am Ziel. Die Bodentraglast muss die Maschinen tragen, die Deckenhöhe muss für Hebebühne und Kran reichen, es braucht Starkstrom in ausreichender Zahl und an den richtigen Stellen, und Druckluftleitungen wollen verlegt sein.
Prüfen Sie das mindestens vier Wochen vorher. Starkstromanschlüsse nachträglich legen zu lassen dauert regelmäßig länger als gedacht, und ohne sie steht die Maschine nur herum.
Auch die Zufahrt lohnt einen Blick: Wenn die Halle über einen engen Hof erreichbar ist, muss vorher klar sein, ob ein Lkw mit Hebebühne dort rangieren kann.
Stillstand kostet mehr als der Umzug
In einer Werkstatt bedeutet jeder Tag ohne Hebebühne oder Maschine ausgefallene Aufträge. Deshalb lohnt es sich fast immer, in Abschnitten umzuziehen: Ein Teil der Werkstatt arbeitet weiter, während der andere umzieht, und erst wenn die neue Seite läuft, folgt der Rest.
Das setzt voraus, dass am neuen Standort früh genug Strom, Druckluft und Abnahmen stehen. Diese Vorlaufzeiten sind der eigentliche Planungsfaktor, nicht die Zahl der Maschinen.
Das fragen uns Kunden am häufigsten
Wie schwer darf eine Maschine sein?
Mit Hubwagen und Rollfahrwerken bewegen wir bis etwa zwei Tonnen im Innenbereich. Darüber organisieren wir einen Kran oder Schwerlastdienst und begleiten den Termin.
Können Sie eine Hebebühne mitnehmen?
Demontage und Aufstellung ja, sofern der neue Boden die Dübellast trägt. Die Prüfung des Bodens und die Abnahme danach laufen über Fachbetriebe.
Wer richtet die Maschinen am neuen Ort aus?
Wir stellen sie an die vorgesehene Stelle und richten grob aus. Das Feinausrichten und Nivellieren macht Ihr Techniker oder der Hersteller.
Was passiert mit dem Kleinteillager?
Sortimentskästen und Schubladenschränke fahren gefüllt und gesichert. Ausgeräumte Kleinteile kosten hinterher Wochen an Sortierarbeit.
Übernehmen Sie die Altölentsorgung?
Wir transportieren keine Altöle und Betriebsstoffe, sondern koordinieren die Abholung durch einen zugelassenen Entsorger vor dem Umzugstermin.
Transportieren Sie auch Werkstattwagen und Hebebühnen?
Werkstattwagen gefüllt und gesichert, Hebebühnen demontiert. Bei der Bühne müssen Bodentraglast am Ziel und die spätere Abnahme durch einen Prüfdienst geklärt sein.
Was ist mit Altöl und Betriebsstoffen?
Die fahren nicht mit. Wir organisieren auf Wunsch die Abholung durch einen zugelassenen Entsorger vor dem Umzugstermin.
Angebot für Ihren Umzug
Beschreiben Sie kurz, was ansteht. Bei ungewöhnlichen Stücken hilft ein Foto am meisten.